
Südtirol für Genießer: Wenn der Pool zum eigenen Zimmer gehört
· 4 Min. Lesezeit · René Reinisch
Wellnessurlaub in Südtirol bedeutet für viele längst mehr als ein gemeinsamer Spa-Bereich mit anderen Gästen. Wer sich für einen mehrtägigen Aufenthalt entscheidet, sucht zunehmend nach einem Rückzugsort, an dem Ruhe und Wasser jederzeit verfügbar sind, ohne feste Öffnungszeiten oder geteilte Liegeflächen, und ohne morgens einen Handtuch-Platz am Beckenrand reservieren zu müssen.
Aus diesem Wunsch nach Privatsphäre ist in den vergangenen Jahren ein eigenes Segment entstanden: Suiten und Chalets, bei denen der Pool nicht Teil eines gemeinsamen Spabereichs ist, sondern direkt zum gebuchten Zimmer gehört.
Südtirol als Ziel für gehobene Wellnessaufenthalte
Zwischen Meran, dem Vinschgau und dem Bozner Umland hat sich eine dichte Landschaft an 4- und 5-Sterne-Häusern entwickelt, die Wellness nicht als Zusatzangebot, sondern als zentrales Element des Aufenthalts verstehen. Die Kombination aus mildem Klima, Bergpanorama und kurzen Wegen zwischen Tal und Höhenlagen begünstigt dabei ganzjährige Aufenthalte, von warmen Frühsommertagen bis zu klirrend klaren Wintermorgen mit Blick auf schneebedeckte Gipfel.
Welche Hotels in Südtirol bieten Zimmer mit privatem Pool-Zugang?
Mehrere Häuser in der Region haben inzwischen Suiten mit eigenem Pool im Programm. Im Weinegg Wellviva Resort in Girlan gehören poolSUITES mit direktem Zugang zu einem ganzjährig beheizten Infinity-Becken zum Angebot, ergänzt um eine eigene Finnische Sauna. Dazu zählen unter anderem:
- Weinegg Wellviva Resort in Girlan – poolSUITES mit direktem Zugang zu einem beheizten Infinity-Becken und eigener Finnischer Sauna.
- Preidlhof Luxury DolceVita Resort in Naturns – die Penthouse-Suite Dolce Vita Premium verfügt über einen eigenen Infinity-Pool mit Blick auf das Vinschgau und die Meraner Bergkulisse.
- Quellenhof Luxury Resort Passeier – Chalets wie das Infinity Chalet bieten einen eigenen Pool samt Außensauna, Whirlpool und privatem Fitnessraum.
- Das Gerstl Alpine Retreat im Vinschgau – eine der Suiten verfügt über ein eigenes, rund acht Meter langes Pool-Becken sowie eine private Loggia mit Whirlpool und Gartenfläche.
Was einen privaten Pool von einem klassischen Wellnessbereich unterscheidet
Der wesentliche Unterschied liegt nicht nur im Becken selbst, sondern in der Verfügbarkeit: Statt fester Öffnungszeiten oder geteilter Liegeflächen steht der Pool ausschließlich den Bewohnern der jeweiligen Suite zur Verfügung, meist rund um die Uhr. Für Paare oder kleine Familien bedeutet das eine Form der Erholung, die sich nicht an den Rhythmus anderer Gäste anpassen muss und auch spontane, späte Abende am Wasser ohne Rücksicht auf andere Gäste ermöglicht.
Wie sich das Angebot in den vergangenen Jahren verändert hat
Was vor einigen Jahren noch einzelnen Luxussuiten vorbehalten war, findet sich inzwischen in einer wachsenden Zahl an Häusern, die gezielt neue Zimmerkategorien mit eigenem Pool errichtet haben. Parallel dazu ist auch die Bauweise aufwendiger geworden, mit Infinity-Kanten, beheizten Becken und Sichtschutz, der Privatsphäre garantiert, ohne den Bergblick einzuschränken, sodass die Grenze zwischen Innenraum und Landschaft zunehmend verschwimmt.
Worauf es bei der Buchung einer solchen Suite ankommt
Da diese Zimmerkategorien meist in begrenzter Zahl vorhanden sind, lohnt sich ein Blick auf Beckengröße, Beheizung und Lage der Suite innerhalb des Hauses, bevor die Entscheidung fällt. Manche Pools sind ganzjährig beheizt und nutzbar, andere nur in den wärmeren Monaten geöffnet, was für die Planung des Aufenthalts durchaus relevant ist. Auch die Entfernung der Suite zum Haupthaus spielt eine Rolle, insbesondere wenn Halbpension oder das Restaurant Teil des gebuchten Angebots sind.
Welche Rolle die Jahreszeit für diese Zimmer spielt
Gerade in den Übergangsmonaten profitieren Gäste besonders von einem beheizten Pool direkt am Zimmer, da sich Innen- und Außenbereich ohne größeren Aufwand verbinden lassen. Im Winter wiederum sorgt der Kontrast zwischen kalter Bergluft und warmem Wasser für einen Effekt, den ein klassischer Innenpool im Gemeinschaftsbereich in dieser Form kaum bieten kann. Wer die Region außerhalb der Hauptsaison besucht, profitiert dabei zusätzlich von ruhigeren Umgebungen und einer noch größeren Portion Privatsphäre rund um die eigene Suite.
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